Off-Topic: IDM 2012

Lausitzring TribüneWieder ist ein Jahr vergangen. Das Unkraut wächst noch nicht aus den Steilkurven des Lausitzrings, aber eine der beiden Anzeigetafeln auf der Start- und Zielgerade hat nun endgültig den Dienst quittiert. Vor überschaubarer Kulisse fanden die Auftaktrennen der IDM (der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschsft) statt, am Sonntag bis auf das Superbike-Rennen durchweg mäßig interessant, die Teilnehmerfelder mit Ausnahme der Supersport-Kategorie noch etwas geschrumpft (Superbike im 2. Lauf nur noch 18 Teilnehmer, 125’er gesplittet in die „alten“ 125‘er und die Moto3 mit 14 und 11 Startern), dafür die Eintrittspreise weiter erhöht. Am Sonntag kam das Ticket schon stolze 35,00 Euro.

PitwalkImmerhin waren die meisten der bekannten Fahrer beim Pitwalk in diesem Jahr persönlich zugegen. Im letzten Jahr gefiel mir das ganz und gar nicht: die Abwesenheit einiger „Stars“ der Szene. Dieses Mal waren sie also fast alle dabei, die meist aus dem WM-Sport abgestiegenen Altmeister, wie Teuchert und der Australier Muggeridge oder Piloten, die sich im Motorrad Grand-Prix-Zirkus vergeblich versucht hatten, wie Giuseppetti, Tode oder der Österreicher Ranseder. Die Genannten prägten auch mehr oder weniger (Arne Tode nach Sturz im 1. Rennen eher weniger) das Geschehen bei den Superbikes. Der Berliner Dario Giuseppetti, der auf dem Lausitzring gern als Lokalmatador gefeiert wird, versuchte sich mit einer nagelneuen Ducati – der einzigen Italienerin im Feld. Immerhin gelangen ihm zwei Platzierungen im Vorderfeld.

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Nachdem der mit großem Vorsprung im ersten Superbike-Rennen siegreiche Tscheche Matej Smrz (Yamaha) bereits nach reichlich einer Runde wegen Defekts aufgeben musste, entwickelte sich im 2. Lauf ein recht spannendes Rennen zwischen den Altmeistern Muggeridge (Honda), der zunächst lange führte, Teuchert, Herfoss, Jones  und Ranseder (alle BMW). Der Australier Herfoss fiel nach einem Fahrfehler und dem damit verbundenen Ausritt ins Kiesbett gegen Ende des Rennens auf Rang 6 zurück. Teuchert übernahm nach der reichlichen Hälfte der Distanz die Führung, die er schließlich zum Schluss noch hart gegen den stark aufkommenden Österreicher Ranseder verteidigen musste. Pole-Mann Muggeridge wurde nach und nach bis auf Platz 4 durchgereicht, den 3. Platz sicherte sich Teucherts Teamkollege Jones. Die kompletten Ergebnisse aller Klassen gibt es auf www.idm.de zum Nachlesen.

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