Zur Vorbereitung der kommende Klettersteigsaison

Pünktlich vor der Wander- und Klettersaison erscheint derklettersteigfuehrer2016-klKlettersteigführer Sachsen mit Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Franken und Böhmen.

In der überarbeiteten dritten Auflage, die ich freundlicherweise schon vor dem offiziellen Verkaufsstart erhielt, stellt das Werk aus dem Heimatbuchverlag Michael Bellmann alle Klettersteige Sachsens sowie der angrenzenden Bundesländer vor (aus Bayern nur die fränkischen Steige). Was fällt auf? In der neuen Fassung, die wieder 160 Seiten umfasst, werden in Sachsen nur noch ‚richtige‘ Klettersteige beschrieben. In der Sächsischen Schweiz hinzugekommen ist die Ochelstiege (ab Seite 51) mit den zwei Klettersteigvarianten.

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Die – aus meiner Sicht – sehr treffende Charakterisierung der Steiganlage und eine Abbildung (Topo) helfen Stiegenfreunden, die den Klettersteig an der Steinbruchwand bisher noch nicht in Augenschein genommen haben, bei der Vorbereitung.

Schäferwand DecinIm neuen Teil ‘Böhmen’ gibt es unter anderem eine ausführliche Beschreibung der Klettersteige an der Schäferwand bei Děčín (Tetschen). Sehr nützlich für die Planung einer eigenen Tour ist die farbige Abbildung der 15 Klettersteige mit der Einstufung der Schwierigkeit. Zu den Klettersteigeinstufungen finden wir auf Seite 11 eine Übersicht der international üblichen Bewertungen. Einen Bericht zur Schäferwand findet ihr auch hier im Blog.

Den in der aktuellen Auflage neu aufgenommen Klettersteigen fallen einige bekannte sächsische Stiegen ‚zum Opfer‘, die in der zweiten Auflage noch beschrieben wurden, wie zum Beispiel die Starke Stiege und die Rübezahlstiege in der Sächsischen Schweiz oder die Himmelsleiter und die Somsdorfer Klamm im Rabenauer Grund. Damit findet eine Bereinigung des Sortiments des Heimatbuchverlages statt, denn es gibt ja noch den Klettersteigführer für die Sächsische Schweiz in zwei Bänden, in denen alle wichtigen Stiegen beschrieben werden.

Die sächsischen Klettersteige in Dresden, im Erzgebirge, dem Zittauer Gebirge und am Oderwitzer Spitzberg sind ebenso in der aktuellen Auflage beschrieben, wie die Klettersteige in Franken, die ich selbst schon in der Mehrzahl begangen habe. Völlig neu sind dagegen die Beschreibungen der beiden bisher einzigen Brandenburger Klettersteige. Zugegeben, natürlichen Ursprungs sind die Gebilde nicht, an denen die beiden Steige angelegt wurden. Einen Eindruck vom „Braschelstein“ bei Cottbus findet der Kletterer und Stiegenfreund auf der Website alpenverein-cottbus.de.

Das Buch wird noch in diesem Monat im Heimatbuchverlag Michael Bellmann zum Preis von 12,90 € erscheinen, ISBN: 978-3-937537-41-2, www.heimatbuchverlag.de.

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