Sächsische Schweiz – Stiegentour im Schmilkaer Kessel als Videoblog

Archiv – ruebezahlstiege.de/blog – Artikel vom Oktober 2009:

Über Touren im und rund um den Schmilkaer Kessel haben wir auf www.zwillingsstiege schon mehrfach berichtet. Hier soll es um eine ganz neue Form gehen, um einen Videoblog. In mehreren kleinen Videostreams kann man so unsere Wanderung nachvollziehen. Wer eine Orientierungshilfe benötigt, wird dazu auf unseren Seiten „Wandertipps Sächsische Schweiz“ fündig (Hinweise zu Wanderkarten, Orientierungstafeln).

Vom Lehnsteig zur Rübezahlstiege

Vom Lehnsteig zur Rübezahlstiege

Wir beginnen unsere Betrachtungen vom Ausgangspunkt Schmilka, Parkplatz direkt vor dem Grenzübergang. Aus dem Ort heraus zeigt uns der Wegweiser die Richtung in den Schmilkaer Kessel. Die meisten Wanderer wählen den Wurzelweg und gehen weiter über den Elbleitenweg oder den Heringsgrund Richtung Schrammsteine. Eine andere Möglichkeit zum Aufstieg aus dem Schmilkaer Kessel bietet der Lehnsteig. Er zweigt direkt vom Wurzelweg ab, auf dem man von Schmilka kommend in den Schmilkaer Kessel hineinwandert. Da der Lehnsteig nicht markiert ist und deshalb auch auf Wanderkarten mit grobem Maßstab fehlt, trifft man hier meist nicht so viele Wanderer wie auf dem Wurzelweg. Ein Hinweisschild hilft am Abzweig, den richtigen Weg zu finden. Etwa auf halber Höhe zweigt vom Lehnsteig ein Kletterzugang (Videoclip) nach links ab. Er wird uns bis zur Rübezahlstiege bringen.

Kamin auf der Rübezahlstiege

Kamin auf der Rübezahlstiege

Die Rübezahlstiege ist für mich die interessanteste Steiganlage der Sächsischen Schweiz. Sie wurde bereits Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erbaut und erhielt ihren Namen nach dem Spitznamen des Erbauers Hugo Friedrich, der wegen seines Bartwuchses Rübezahl genannt wurde. Eine detaillierte Beschreibung der gesamten Steiganlage gibt es hier… Wir verzichten deshalb auf eine weitere Schilderung und verweisen ganz auf den Videoclip. Nach dem Ausstieg gelangen wir auf den Reitsteig und folgen diesem Richtung Schrammsteine bis zur Heiligen Stiege.

Oberer Terrassenweg: schmaler Pfad am Abgrund

Oberer Terrassenweg: schmaler Pfad am Abgrund

Jetzt geht es auf den Oberen Terrassenweg. Der Obere Terrassenweg (Videoclip) ist deutlich kürzer als der später noch kurz beschriebene Untere Terrassenweg. Er beginnt praktisch kurz vor dem Ende der Heiligen Stiege (von unten aus gesehen). Der Obere Terrassenweg führt zunächst am Kletterfelsen Muschelkopf vorbei zum Ausgang der Rotkehlchenstiege und danach weiter um den Großvaterstuhl in den Rauschengrund. Wir gehen nur den Teil bis zur Rotkehlchenstiege. Auf dem ersten Teil des Pfades müssen wir an einer ziemlich ausgesetzten Stelle vorbei. Nichts für schwache Nerven. Eine Halteklammer gibt uns aber an der heikelsten Stelle Hilfestellung.

Rotkehlchenstiege abwärts - eine kleine Herausforderung

Rotkehlchenstiege abwärts

Nun steigen wir über den oberen Teil der Rotkehlchenstiege (Videoclip) bis zum Unteren Terrassenweg ab. Die Rotkehlchenstiege ist als Bergpfad mit dem grünen Pfeil markiert und deshalb relativ einfach zu finden. Der obere Teil ist der wirklich lohnende Stiegenabschnitt der Rotkehlchenstiege und im Abstieg durchaus recht anspruchsvoll. Wir erreichen die Felsterrasse, auf der sich der Untere Terrassenweg Richtung Rauschengrund fortsetzt.

Unterer Terrassenweg

Unterer Terrassenweg

Folgen wir jetzt dem Unteren Terrassenweg (Videoclip) Richtung Rauschengrund, gelangen wir bis zu den beiden Falknertürmen. Hier scheint der Pfad zu enden. Wir können aber eine ziemlich heikle Stelle zwischen den beiden Falknertürmen passieren und unseren Weg fortsetzen. Im Rauschengrund finden wir dann die als Kletterzugang markierte Abstiegsmöglichkeit mitten in den Grund hinein oder wir verfolgen den Pfad fast bis in den Talschluss und steigen dann unterhalb der Starken Stiege ab. Letzteren Weg folgten wir bis an den Fuß der Starken Stiege.

Starke Stiege - kurz, aber knackig

Starke Stiege – kurz, aber knackig

Auch die Starke Stiege (Videoclip) haben wir schon oft beschrieben. Eine Detailbeschreibung befindet sich hier. Wir sind schon oft die Starke Stieg auf- und abgestiegen. Es ist jedes Mal ein Erlebnis. Da es nur ganz spärliche Hilfen für den Aufstieg gibt, ist hier auch etwas freie Kletterei gefragt. Zwar ist die Starke Stiege deutlich kürzer als die Rübezahlstiege aber nicht weniger interessant.

Rast am Oberen Terrassenweg

Rast am Oberen Terrassenweg

Oben angekommen, halten wir uns rechts. An einem imposanten Kelchstein vorbei führt uns nun der Obere Terrassenweg (Videoclip) wieder zurück bis zur Rotkehlchenstiege. Wir werden am Ende eine große Acht laufen. Dieser Teil des Oberen Terrassenwegs ist an zwei Stellen auch recht ausgesetzt. Allerdings helfen Metallklammern denjenigen, die nicht so ganz schwindelfrei sind. An der Rotkehlchenstiege angekommen, steigen wir den oberen Teil nochmals ab. Geht leider für diese Runde nicht anders.

Unterer Terrassenweg an der Heiligen Stiege

Unterer Terrassenweg an der Heiligen Stiege

Zurück laufen wir nun den Unteren Terrassenweg (Videoclip) zwischen der Rotkehlchenstiege und der Heiligen Stiege. Sehr abwechslungsreich führt der Weg immer an der Felskante entlang. Wir erreichen die Heilige Stiege, müssen eine Holzbarriere übersteigen und gleich auf der anderen Seite nochmals, denn der Weg geht weiter Richtung Fluchtwand. Wir passieren auf dem schmalen Pfad die Wenzelswand und Fluchtwand und gelangen schließlich wieder an die große Boofe vor der Rübezahlstiege. Von hier aus geht es talwärts bis in den Heringsgrund und schließlich zurück nach Schmilka.

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