Eine ganz versteckte Stiege – kurz und knackig

Archiv – ruebezahlstiege.de/blog – Artikel vom November 2009:

Bergpfad durch die Stillen Gründe

Bergpfad durch die Stillen Gründe

Der goldene Oktober fiel 2009 buchstäblich ins Wasser bzw. in den Schnee. Die ersten vier Wochenenden waren für uns nicht oder nur bedingt wandertauglich. Aber der 31.10.09 versprach zum Abschluss des Monats schönes und trockenes Wetter. Da vor einiger Zeit meine Internetsuche nach „Bergpfaden in der Sächsischen Schweiz“ keine befriedigende Trefferliste ergab und die Suche danach auf den einschlägigen Wanderkarten recht mühsam ist, will ich über die Wintermonate eine Tabelle mit allen bezeichneten Bergpfaden erstellen und auf meiner Seite www.zwillingsstiege.de als Übersicht integrieren. Auslöser dafür sind die für mich erstaunlich hohen Abrufzahlen der „Stiegenmatrix“, die sich offensichtlich großer Beliebtheit erfreut. Alle uns bekannten Bergpfade habe ich schon auf vorgenannter Seite erwähnt, alle bis auf einen. Und den wollten wir nun begehen und mit Fotos dokumentieren. Es handelt sich um einen Bergpfad durch die Stillen Gründe im Gebiet der Bastei. Bekannt sind uns der Hirschgrund (nur Kletterzugänge) und der Griesgrund (auch ein Bergpfad). Gesperrt ist (leider) der Tümpelgrund. Kleinere Seitentäler sind ebenfalls nicht mehr begehbar, da das Gebiet in der Kernzone des Nationalparks liegt und hier nur gekennzeichnete Wege begangen werden dürfen. Die Beschreibung einer Rundwanderung mit dem Bergpfad durch die Stillen Gründe kann man auf meiner Website nachlesen.

Blick zur Lokomotive (Honigsteine)

Blick zur Lokomotive (Honigsteine)

Wir wollten aber noch einen Abstecher zum Talwächter im Gebiet der Feld- und Honigsteine unternehmen. Den Höhenweg über die Honigsteine sind wir schon mehrfach gegangen und auf der Böhm-Wanderkarte („Die Bastei“, Maßstab 1:10.000, ISBN 3-910181-04-X) hatte ich mir auch schon mehrfach das Gebiet um den Talwächter mit der Lupe betrachtet. So richtig war ich mir aber nicht sicher, ob es hier eine Aufstiegsmöglichkeit gibt. Bis zum Erscheinen des Buches Bergpfade und „andere Wege“ im Sandstein, Band II von Axel Mothes (siehe dazu auch www.stiegenbuchverlag.de). Er beschreibt hier eine Stiege unter dem Namen „Jungpfernsteig“ (auch wenn ich glaube, dass sie früher mal „Jungfernsteig“ hieß und sich das „p“ nur versehentlich eingeschlichen hat). Also gleich auf die Suche begeben. Mit sicherem Gespür war sie auch schnell auffindbar. Das Vergnügen des Aufstiegs ist zwar nur von kurzer Dauer, der Einstieg in das Steilstück aber durchaus recht anspruchsvoll und die Aussicht zur Lokomotive einfach genial. Ein absolutes Muss für den Stiegenfreund, auch wenn er sich wieder mal mitten in der Kernzone bewegt. Immer schön die markierten Pfade beachten (Kletterzugänge). Und vielleicht nicht mitten in der Klettersaison gehen. Am Talwächter gibt es eine Vielzahl von Kletterwegen.

 

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