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Nicht der Weg, die Stiege ist das Ziel.

Die Stiegentour 2: Parkplatz Beuthenfall im Kirnitzschtal (Bad Schandau) – Richtung Bloßstock (Affensteine) – Unterer Affensteinweg – Zwillingsstiege –  oberer Teil Häntzschelstiege – Langes Horn – Schrammsteinweg –  Starke Stiege – Rauschengrund - Rotkehlchenstiege - Domstiege/Kleiner Dom - Unterer Affensteinweg - Parkplatz Beuthenfall – Gehzeit knapp 5 Stunden als „Genusswanderung“ mit Fotopausen.

Die Wanderung ist als Alternative zur Stiegentour (Titel Starke Stiege) zu sehen und wurde im August 2006 durchgeführt. Sie verzichtet auf die Schrammsteinaussicht und ist technisch etwas anspruchsvoller.

Zu empfehlen ist eine gute Karte, da ein Teil des Weges nicht als Wanderweg markiert ist! Karten im Maßstab 1:10.000 gibt es z. B. im Böhmverlag (www.boehmwanderkarten.de).

Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz Beuthenfall – auch Station der Straßenbahn – Richtung Bloßstock/Winterberg. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir den Abzweig zum Bloßstock (zur Häntzschelstiege), halten uns hier aber rechts und gehen den Unteren Affensteinweg bis zum Abzweig Zwillingsstiege. Zur Zwillingsstiege (Länge 780 m, Höhenunterschied 140 m) geht es zunächst ganz gemütlich bergan. Dann steht man plötzlich vor einer fast senkrechten Wand. Das Steilstück der Zwillingsstiege ist der interessanteste Teil der Tour. Klammern helfen beim Aufstieg. Nach Passieren des Steilabschnittes geht es durch einen engen, nur ca. 50 cm breiten Spalt (Holzleiter). Die Spalte trennt die Felswand vom Klettergipfel 'Jammerspitze'. Jetzt wird es deutlich flacher. Eine Felsbarriere ist noch zu überwinden. Nach wenigen Minuten erreichen wir das Ende des Pfades und stoßen auf den oberen Affensteinweg. Am Abzweig halten wir uns links und gelangen nach einigen Minuten zum oberen Teil der Häntzschelstiege. Die Häntzschelstiege ist ausführlich auf unseren Seiten beschrieben.

Über das Lange Horn gelangen wir zum Zurückesteig und Schrammsteinweg. Diesen folgen wir bis kurz vor die Breite Kluft Aussicht. Hier gibt es nach links einen Abstieg zum Elbleitenweg ins Elbtal.  Wir folgen diesem markierten Weg nur wenige Meter. Unmittelbar bevor es steil nach unten geht, folgen wir dem unmarkierten Pfad nach links. Der Terassenweg führt uns immer an der Felskante entlang bis zum Talkessel des Rauschengrundes. In den Rauschengrund gibt es nur eine (offizielle) Abstiegsmöglichkeit - die Starke Stiege. Der Einstieg des unmarkierten Weges ist relativ schwer zu finden. Er befindet sich am Talschluss (Bild 15 - Diashow '...zum Rauschengrund' beachten). Der Abstieg durch die Starke Stiege  (Länge 700 m, Höhenunterschied 110 m) ist zwar kurz, aber technisch anspruchsvoll. Im unteren Teil gibt es auf den letzten ca. drei Metern keine Hilfen (Klammern).

Wir gehen abwärts durch den Rauschengrund bis zum Taleingang und treffen auf den breiten und markierten Elbleitenweg. Dort geht es nach links, allerdings nur wenige Meter. Hier zweigt der Zugang zur Rotkehlchenstiege (durch den Falkoniergrund) ab. Die Rotkehlchenstiege (Länge 850 m, Höhenunterschied 148 m) wird gern und oft begangen und stellt im Aufstieg keine große Herausforderung dar. Der Ausstieg erfolgt auf den markierten Schrammsteinweg. Wir halten uns rechts und folgen dem gut markierten, neu eingerichteten Malerweg bis zum Abstieg durch den Kleinen Dom (Aussicht Domerker unbedingt 'mitnehmen'). Der Abstieg über die Domstiege (Länge 550 m, Höhenunterschied 104 m) durch den kleinen Dom endet am Zeughausweg. Zurück geht es über den Unteren Affensteinweg bis zum Beuthenfall (alles gut markiert).

Anmerkung: Die Längen- und Höhenangaben zu den Stiegen stammen aus den Büchern 'Der Weg ist das Ziel' von Axel Mothes. Die Beschreibung der Steiganlagen hat uns zu dieser Tour inspiriert.