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Rheinsteig 2014: 1. Etappe Rüdesheim - Lorch, 2. Etappe Lorch - Kaub
 

Blick vom Niederwalddenkmal

1. Etappe: Rüdesheim – Lorch

Unsere Strecke: ca. 20 km – Aufstieg: 640 m, Abstieg: 850 m
niedrigster Punkt: 78 m (Lorch, Kirche), höchster Punkt: 334 m (Jagdschloss)

Kurze Wegbeschreibung:
Rüdesheim – Seilbahnauffahrt – Niederwalddenkmal – Jagdschloss Niederwald – Assmannshausen – Höllenberg (sehr steiler Aufstieg) – Panoramaweg – Georgs Ruh – Bächergrund – Lorch (steiler Abstieg)


„Erst ab Rüdesheim geht es auf dem Rheinsteig richtig zur Sache“, so steht es auf rheinsteig.de. Deshalb hatten wir die kleine Stadt als Startpunkt gewählt. Da ein langer Weg vor uns liegt, nehmen wir zunächst die Seilbahn, die uns fast bis zum Niederwalddenkmal bringt. Für das protzige teutonische Bauwerk aus der Zeit des Kaiserreichs haben wir keine Zeit eingeplant. Die Aussicht von hier auf das Rheintal ist dagegen sehr beeindruckend, vor allem bei diesem herrlichen Wetter.zur Bildergalerie Am nahe gelegenen ehemaligen Jagdschloss (Hotel) geht es hinunter nach Assmannshausen. Wer den längeren Abstieg scheut, kann auch den Sessellift nutzen (5,00 Euro/Person, gleicher Preis wie Rüdesheimer Seilbahn). Steil hinauf geht es hinter Assmannshausen durch die Weinberge zum Eckersteinkopf (Achtung! Markierung beachten, die an dieser Stelle etwas versteckt ist). Jetzt beginnt ein Felsenpfad, der den Namen Rheinsteig zumindest in dieser Passage rechtfertigt. Nach einem mäßig langem Abschnitt mündet der Fußpfad in einen breiten Panoramaweg. Immer wieder gibt es schöne Aussichtspunkte. Wir gelangen jetzt in den ehemaligen Freistaat Flaschenhals. Den riefen die Lorcher nach dem Ende des Ersten Weltkrieges aus. 1923 nahmen die Franzosen dem Kleinststaat die Freiheit wieder ab. Bis zur Ortsmitte von Lorch ist es noch ein beträchtlicher Weg, denn der Rheinsteig nimmt meist nicht den kürzesten möglichen Verlauf. Den Abschluss unserer ersten Etappe bildet ein recht steiler Abstieg in die Ortsmitte von Lorch (Bildergalerie).

Rheinsteig bei Assmannshausen

2. Etappe Lorch – Kaub

Unsere Strecke: ca. 14,5 km – Aufstieg: 660 m, Abstieg: 660 m
niedrigster Punkt: 76 m (Kaub), höchster Punkt: 353 m (Schutzhütte Bodental)

Kurze Wegbeschreibung:
Lorch – Wisperbrücke – Burgruine Nollig (steiler Aufstieg, felsiger Pfad) – Clemenskapelle – Retzbachtal – Wirbellay – Abstieg in das tief eingeschnittene Niederthal – steiler Serpentinenweg (Paul-Claus-Pfad ) – Schenkelbachtal – Volkenbachtal – Burg Gutenfels – Kaub
 

Den ersten großen Schluck aus unserer Wasserflasche nehmen wir nach dem steilen Aufstieg zur Burgruine Nollig. zur BildergalerieEin alpiner Kletteraufstieg – wie es auf rheinsteig.de steht - ist zwar nicht zu bewältigen, ein interessanter felsiger Pfad erwartet den Wanderer aber schon. Der folgende Abschnitt wird zur gemütlichen Wanderung immer mit dem Blick auf die Weinberge der Umgebung. Wir erreichen einen schönen Aussichtsplatz mit einer der vielen Ruhebänke, die sich auf dem Rheinsteig immer wieder in beinahe regelmäßigen Abständen finden lassen. Von einem Felsenkopf blicken wir auf Bacharach und die Burg Stahleck. Wer glaubt, dass Kaub in unmittelbarer Reichweite liegt, sieht sich getäuscht, da wir erst noch durch das tief eingeschnittene Niederthal mit einem darauf folgenden langen Aufstieg müssen. Der „Paul-Claus-Pfad“ steigt in Serpentinen steil an. Wer am Ende seiner Kondition angekommen ist, kann einen Verbindungsweg nach Kaub nutzen. Wir aber folgen dem Rheinsteig durch das Schenkel- und Volkenbachtal, denn unsere heutige Etappe ist kurz. Vor der Burg Gutenfels, die wie viele der folgenden alten Gemäuer in Privatbesitz und daher nicht zugänglich ist, führt uns der Rheinsteig hinunter nach Kaub. Unser Quartier liegt mitten im Ort (Bildergalerie).
 

Burg Gutenfels
 

Weiter zur nächsten Etappe der Wanderung: Kaub - St. Goarshausen mit Rabenacksteig.