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 Petra - die weltberühmte Felsenstadt der Nabatäer
 

Rundgang durch Petra 


Der Rundgang durch Petra, die sagenumwobene Felsenstadt der Nabatäer, ist eine spannende Zeitreise durch Geschichte, Architektur und Natur. Während unserer Tour lassen wir uns von der einzigartigen Atmosphäre dieser jahrhundertelang vergessenen Stadt verzaubern.Petra - Eingang durch das Besucherzentrum Die Farben des Sandsteins, die beeindruckende Architektur und die Stille der Wüste machen Petra zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Rundgang beginnt am Besucherzentrum in Wadi Musa. Hier erhält man Tickets, Karten und grundlegende Informationen. Ein breiter Weg führt Richtung Siq, der Hauptzugangsschlucht Petras. Bereits auf diesem Weg passieren wir erste Gräber und kleine Höhlen. Die Show einer "Nabatäer-Garde" erweckt unsere Aufmerksamkeit.

Show für Touristen

Siq, der Eingang in die verborgene Stadt

Der Siq ist eine etwa 1,2 km lange, enge Schlucht mit hohen, steil aufragenden Felswänden. Sie ist spektakulär – teilweise nur wenige Meter breit - aber bis zu 80 Meter hoch. Entlang des Weges sehen wir Reste antiker Wasserleitungen und Skulpturen.

Siq    Zugang zur Felsenstadt durch den Siq   Zugang zur Felsenstadt durch den Siq      

Schatzhaus (Al-Khazneh)

SchatzhausSchatzhausAm Ende des Siq öffnet sich die Schlucht und gibt den Blick frei auf das Schatzhaus, Petras berühmtestes Bauwerk. Diese in den rosaroten Fels gemeißelte monumentale Fassade, die mit aufwendigen Details verziert ist, erstrahlt in der Sonne und stellt eine Mischung aus nabatäischer und hellenistischer Architektur dar. Den Namen „Schatzhaus des Pharao“ erhielt das Gebäude von den Beduinen, die hier Schätze in der großen Urne auf der Spitze der Fassade vermuteten. Tatsächlich handelt es sich bei dem Gebäude aber um eine Grab- und Kultstätte. Zunächst wurde vermutet, dass sie für den Nabatäerkönig Aretas IV. angelegt wurde, der zwischen 9 vor Chr. und etwa 40 nach Chr. regierte. Neuere Forschungen lassen die Schlussfolgerungen zu, dass Aretas IV. an dieser Stelle Gräber für seine Familie anlegen ließ.

Straße der Fassaden und das Theater

Wir erreichen auf unserem weiteren Rundgang die Straße der Fassaden, eine Reihe von in den Fels gehauenen Grabstätten. Kurz darauf folgt das römische Theater, das rund 8.000 Menschen Platz bot und ebenfalls komplett aus dem Fels herausgemeißelt wurde.

Grabkammern   Petra   Theater

Zum Stadtzentrum

KollonadenstraßeUnser Weg führt uns weiter entlang der Colonnaded Street, dem einstigen pulsierenden Herzen Petras. Obwohl heute nur noch Ruinen übrig sind, können wir uns die Pracht der Geschäfte und Tempel vorstellen, die sich einst aneinanderreihten. Hier findet man Überreste römischer Bauten, wie den Großen Tempel und das Qasr al-Bint (Palast der Pharaonentochter). Die Bauwerke zeigen, dass Petra einst nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein lebendiges urbanes Zentrum war.

Weitere Highlights und Panoramablicke

Je nach Kondition können Besucher noch weitere Pfade erkunden:

  • Hochaltar der Opferung (Al-Madbah) – mit Blick auf das Schatzhaus von oben
  • Byzantinische Kirche – mit gut erhaltenen Mosaiken
  • Gräber im Königswadi – besonders das Urnengrab und das Seidengrab
  • Aufstieg zum Kloster (Ad Deir)

Königsgräber

Leider stand uns nicht genügend Zeit zur Verfügung, um den Rundgang zu den vorgenannten Sehenswürdigkeiten auszudehnen. Am frühen Nachmittag traten wir die Weiterfahrt nach Aqaba, dem Küstenort am Roten Meer, an.

Für einen Kurzbesuch von Petra sollte man mindestens 4–6 Stunden (nur für die Hauptattraktionen) einplanen, ein ganztägiger Ausflug mit Abstechern und Pausen ist jedoch empfehlenswerter.

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