Winter – der Totalausfall?

Der Winter 2019/2020 entwickelt sich in den sächsischen Mittelgebirgen zum Totalausfall. Nur am Fichtelberg gab es bisher nennenswerten Schneefall. Von den in unserem Einzugsgebiet liegenden Skihängen des Osterzgebirges nahm lediglich der Schlepplift am kleinen Hang in Altenberg am 2. Januar 2020 seinen Betrieb auf. Dank weniger kalter Nächte und Kunstschnee konnten fleißige Mitarbeiter die Abfahrt präparieren. Mit drei Zentimeter Neuschneeauflage waren die Bedingungen am vergangenen Sonntag, 05.01.2020, gar nicht so schlecht.

Das Wetter wollten wir unbedingt nutzen. Nur hatten viele andere Skifreunde die gleiche Idee. Wer kann es ihnen verdenken? Das Ergebnis: 10 Minuten am Schlepplift anstehen für eine Abfahrt von einer reichlichen Minute. Was macht man nicht alles für ein bisschen Winterfeeling? Weiterlesen

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Frohes Fest

Advent, Advent, das Smartphone brennt,
erst die SIM-Card, dann die Tasten
und zum Schluss der ganze Kasten.
Ist dann auch der Akku breit,
weißt du, es ist Weihnachtszeit!

 

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs eine ruhige
und besinnliche Weihnachtzeit.

Man trifft sich im Elbsandstein auch im Jahr 2020.

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Herbstwanderungen durch die Böhmische und Sächsische Schweiz

Prebischtor - Böhmische Schweiz

Immer ein Erlebnis: die Stimmersdorfer Kapelle


Stimmersdorfer Kapelle Stimmersdorfer Kapelle Stimmersdorfer Kapelle

Bitte beachtet: Der Zugang auf die Flügelwand ist nur außerhalb der Horstschutzzeiten, also bevorzugt im Herbst, und über Kletterzugänge möglich. Da die Flügelwand in der Zone I liegt, sind die Bestimmungen des Böhmischen Nationalparks zu beachten (Zugang nur für Kletterer mit Mitgliedsausweis).


Flügelwandblick über den Beckstein Flügelwandblick Flügelwandblick zum Prebischtor

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Zu Fuß und auf dem Wasser unterwegs

Lübbenau - Hafen

Lübbenau – Hafen

Bei Spätsommerwetter erkundeten wir Mitte Oktober an einem Wochenende den Spreewald. Ausgangspunkt für die kleine Rundwanderung war das Dörfchen Lehde. Von hier aus ging es auf dem gut markierten Weg nach Lübbenau zum Kahnhafen, danach durch den Schlosspark und wieder zurück nach Lehde.

Ein gemütlicher Spazierweg, für den man maximal zwei Stunden benötigt oder drei, wenn man zu Beginn das Freilandmuseum in Lehde besucht.

Lehde - Freilandmuseum

Lehde – Freilandmuseum

Wer im Spreewald ist, kommt kaum um eine Fahrt auf einem der vielen Wasserwege herum. Wahlweise kann man von einem Kahn aus ganz gemütlich die Landschaft betrachten oder man wird selbst im Kanu aktiv. Wir entschieden uns an diesem Tag für die geruhsame Variente und ließen uns durch die Fließe staken.

Die Höhendifferenz kommt nicht durch einen Wasserfall zustande sondern einen kurzen Fußweg 😉 .

Biberschnitt

Fazit: Kurz und gut.

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Liegt nicht in Indien: Goa

Dieser Artikel sollte nie geschrieben werden. Bevor allerdings der Kommerz siegt und in einem im Oktober erscheinenden Buch ein Steig beschrieben wird, der fast drei Jahre nahezu unbekannt blieb, komme ich dem schnöden Mammon mit einem Gratisangebot zuvor. Ein Dummy von mir beim größten Suchmaschinendienst blieb bis vor wenigen Wochen der einzige wirkliche Treffer bei Eingabe des Namens. Damit ist es nun vorbei. Ich befürchte, dass die mit hohem Einsatz angelegte Steiganlage, die schon fast wie ein Klettersteig anmutet, nicht mehr sehr lange Bestand haben wird. Dabei gibt es in klassischer sächsischer Art keine Möglichkeiten, ein Klettersteigset einzuhängen. Die Rübezahlstiege lässt grüßen. Nicht umsonst führe ich sie hier an, denn es gibt auch auf dem nachfolgend beschriebenen Weg einen Höhlendurchschlupf, der mich immer wieder an die „Rübi“ erinnert.

Ein ganz schmaler Pfad windet sich am Felsen entlang, verliert sich fast und führt zu einer recht steilen Felsplatte, die wir ohne Steighilfen „auf Reibung“ erklimmen müssen. Einige scheinbar ausgeschlegelte Tritte zeugen davon, dass es hier vielleicht schon in früheren Zeiten einen Aufstieg gab.

Wir gelangen zu einem bearbeiteten Holzbalken, der den Zugang zu einem engen Spalt erleichtert. Zwei Hölzer sind eingelegt, auf denen es mit einiger Vorsicht gilt, die Engstelle zu überwinden.



Es bleibt sehr schmal. Zwei Leitern ragen steil empor. Bei der ersten Konstruktion handelt es sich um zwei mit Bauklammern zusammengehaltene Stämme. Schlanke Stiegenfreunde sind spätestens jetzt klar im Vorteil, um auf den ersten Absatz zu gelangen. Von einem größeren Rucksack sei dringen abgeraten. Jetzt folgt eine zweite Leiter, ebenfalls sehr steil. Der Kamin durch den wir steigen, wird etwas breiter. Nach dem Kaminausstieg können wir erstmals eine grandiose Aussicht genießen.

 

Ein mit Stufen versehener Holzbalken geht ansteigend durch eine Kerbe. Mittels kurzer Leiter überwinden wir eine Felsstufe und stehen vor einer meterhohen Felswand. Scheinbar geht es nicht mehr weiter. Geht es doch, nämlich durch die eingangs bereits erwähnte Höhle. Besser den Rucksack abnehmen und hineinsteigen. In der Höhle befindet sich ein Stiegenbuch. Letzte Woche konnte ich knapp einhundert Einträge zählen. Das ist nicht viel für mehr als 30 Monate „Lebenszeit“ der Anlage.


Stiegenbuch mit Notrufnummern für alle Fälle

Spektakulär verlassen wir die Höhle und befinden uns direkt auf einem kleinen Felskopf. Nichts für Leute mit Höhenangst (gilt aber für den gesamten Steig). Eine letzte frei stehende Leiter führt uns schließlich fast zum Gipfel und damit nochmals zu einer grandiosen Aussicht. Ohne weitere Steighilfen gelangen wir auf einen Felsen, der für mich zu den schönsten Wandergipfeln der Sächsischen Schweiz gehört.

Den Erbauern gilt an dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank.

Hier liegt Goa:

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