Tropische Sommerhitze? Nur weg.

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Für knapp zwei Wochen konnten wir den Temperaturen von über 30 °C entfliehen und hatten Sommer, Sonnenschein und 15 °C. Wo? In Grönland, genauer gesagt in Westgrönland. Eine ausführliche Beschreibung der Reiseabenteuer gibt es bald auf unserer Website www.4FunWeb.de. Hier die Stationen, einige Bilder und ein kurzer Videoclip.

Anreise über Kopenhagen mit dem (einzigen) Airbus der Air Greenland nach Kangerlussuaq. Hier gibt es die einzige Rollbahn Grönlands, auf der größere Passagierflugzeuge landen können. Der kleine Ort ist eine ehemalige Air Base der USA aus dem 2. Weltkrieg. Mit dem Jeep geht es zunächst zum Russel Gletscher.

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Am nächsten Tag fahren wir mit einem dänischen Guide auf der längsten Straße Grönlands, einer 37 Kilometer langen Schotterpiste bis zum Point 660. So heißt ein namenloser Berg von dem man relativ leicht das Inlandeis erreicht. Wir bauen ein kleines Zeltcamp auf und begeben uns am folgenden Tag auf eine längere Wanderung über das Inlandeis.

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Zwei Tage später fliegen wir mit einer kleinen Dash 8 der Air Greenland nach Ilulissat, wandern zum Eisfjord mit seinen riesigen Eisbergen, schauen uns diese später vom Boot aus an und „helfen“ ein wenig einem Heilbuttfischer.

Mit dem Boot geht es noch einmal 80 km weiter nach Norden bis zum fast im Minutentakt kalbenden Eqi-Gletscher. Wir sind jetzt etwa 350 km nördlich des Polarkreises. Während unserer gesamten Reise wird es nicht eine Minute dunkel (11 Tage ohne Nacht und fast immer mit Sonnenschein).

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Von der kleinen Holzhüttensiedlung aus beginnen wir im weglosen Gelände eine lange Wanderung zum Inlandeis auf den Spuren der Grönlandforscher des frühen 20. Jahrhunderts. Von hier aus startete auch der Franzose Victor seine Inlandeisdurchquerungen 1949 – 53. Die Spuren seiner Kettenfahrzeuge sind noch heute beinahe durchgängig zu sehen und die einzige Wegmarkierung. Denn markierte Wanderwege gibt es hier nicht.

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Abschließender Höhepunkt bildete eine sogenannte „Walsafari“. Wir bekamen tatsächlich mehrere Buckelwale zu Gesicht. Einer tauchte sogar direkt unter unserem Boot durch…


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